Padel für Anfänger: Was du für die erste Stunde brauchst
Aktualisiert am 26. September 2026
Padel ist schnell gelernt: Der Platz ist klein, der Schläger kurz, und weil der Ball von den Wänden zurückkommt, entstehen schon in der ersten Stunde lange Ballwechsel. Hier steht, was du für den Einstieg wirklich brauchst und was warten kann.
Für die erste Stunde
- Einen Schläger leihen. Die meisten Anlagen verleihen Schläger. Spiel zuerst ein paar Mal mit Leihschlägern, bevor du selbst einen kaufst. So merkst du, ob du lieber leichte oder schwerere Schläger magst.
- Hallen- oder Tennisschuhe mit flacher Sohle. Laufschuhe mit dicker, weicher Sohle sind ungeeignet: Padel besteht aus kurzen Seitwärtsschritten und schnellen Stopps, da brauchst du seitlichen Halt.
- Bälle stellt oft die Anlage oder du kaufst eine Dose vor Ort. Achte darauf, dass es Padelbälle sind; der Unterschied zum Tennisball steht in Padelbälle erklärt.
- Drei Mitspielende. Padel ist ein Doppelsport. Viele Anlagen und Apps vermitteln offene Spiele, wenn dir Leute fehlen.
Die fünf Regeln, die du am ersten Tag brauchst
- Aufschlag von unten: Ball auf den Boden tippen, auf oder unter Hüfthöhe treffen, diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld.
- Einmal Boden, dann Wand ist erlaubt: Nach dem Aufprall auf deiner Seite darf der Ball an Glas und Gitter prallen. Du spielst ihn zurück, bevor er ein zweites Mal den Boden berührt.
- Nie direkt an die gegnerische Wand: Dein Ball muss auf der anderen Seite zuerst den Boden treffen.
- Schlaufe ums Handgelenk: Sie ist Pflicht. Fällt dir der Schläger aus der Hand, ist der Punkt verloren.
- Zählen wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. In der Freizeit entscheidet bei 40:40 meist ein einziger Punkt, der „Golden Point“.
Alles Weitere, auch der neue „Star Point“ ab 2026, steht in Padel-Regeln einfach erklärt.
Die typischen Anfängerfehler
- Den Ball vor der Wand abfangen wollen. Der Reflex aus dem Tennis ist, jeden Ball sofort zu spielen. Im Padel ist es oft einfacher, den Ball von der Wand zurückkommen zu lassen und dann zu schlagen.
- Zu fest schlagen. Harte Schläge prallen von der Wand weit zurück und geben dem Gegner Zeit. Kontrollierte, platzierte Bälle gewinnen mehr Punkte.
- Hinten stehen bleiben. Wer das Netz einnimmt, kontrolliert das Spiel. Geht als Paar gemeinsam nach vorn und gemeinsam zurück.
- Gleich den teuersten Schläger kaufen. Profi-Modelle sind hart und kopflastig. Für den Anfang passt ein runder, verzeihender Schläger besser. Welche Angaben dabei zählen, erklärt Padelschläger kaufen.
Wann sich eigene Ausrüstung lohnt
Spielst du nach den ersten Stunden regelmässig, etwa einmal pro Woche, lohnt sich ein eigener Schläger: Du gewöhnst dich an ein Gewicht und eine Balance und musst dich nicht jedes Mal umstellen. Als Nächstes lohnen sich Schuhe mit einer Sohle für Kunstrasen- oder Sandplätze, denn die meisten Padelplätze haben mit Sand verfüllten Kunstrasen.
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